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Zwei Tage voller Action, Spaß und Gemeinschaft im Europa-Park
Zwei Tage voller Abenteuer, Nervenkitzel und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter der Taunus Connection – bestehend aus den Jugendpflegen Usingen, Wehrheim, Weilrod und dem VzF-Jugendhaus Neu-Anspach – und 40 Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren. Ziel der gemeinsamen Fahrt war der Europa-Park in Rust, der mit seinen zahlreichen Attraktionen, abwechslungsreichen Themenbereichen und spektakulären Achterbahnen für jede Menge Begeisterung sorgte. In der Halloweensaison verwandelt sich der Europa-Park – Deutschlands größter Freizeitpark – in eine gruselige Herbstlandschaft.
Bereits bei der Ankunft war die Vorfreude groß. Ob rasante Achterbahnfahrten auf dem Silver Star, Loopings und Schrauben auf der neuen Multi Launch Coaster Voltron Nevera oder eine Fahrt mit der Holzachterbahn WODAN – Timburcoaster – für Adrenalinkicks war reichlich gesorgt. Auch die weiteren Attraktionen und Themenbereiche des Parks boten jede Menge Möglichkeiten, Neues auszuprobieren, gemeinsam Spaß zu haben und den Alltag für zwei Tage hinter sich zu lassen. Dabei konnten die Jugendlichen den Park in kleinen Gruppen erkunden und ihre persönlichen Highlights entdecken.
Nach einem erlebnisreichen ersten Tag ging es am Abend zur gemeinsamen Übernachtung in ein Hotel außerhalb des Europa-Parks. Beim anschließenden Abendessen im Restaurant „The Chicken“ konnten sich alle stärken und die Eindrücke des Tages miteinander teilen. Natürlich gab es dabei viel zu erzählen: von besonders aufregenden Fahrten, lustigen Momenten und den persönlichen Favoriten unter den zahlreichen Attraktionen.
Doch damit war das Abenteuer noch lange nicht vorbei. Dank der 2-Tages-Tickets konnten die Jugendlichen am zweiten Tag bereits früher in den Park starten. Diese Gelegenheit ließ sich die Gruppe selbstverständlich nicht entgehen! So blieb noch mehr Zeit, beliebte Fahrgeschäfte erneut zu erleben, bisher verpasste Attraktionen auszuprobieren und die gemeinsame Zeit im Europa-Park in vollen Zügen zu genießen.
Nach zwei ereignisreichen Tagen hieß es schließlich Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Ganz ohne Verzögerungen verlief diese allerdings nicht, denn auf der Rückfahrt geriet die Gruppe noch ein wenig in den Stau. Die Stimmung ließ sich davon jedoch nicht verderben. Ein gemeinsamer Stopp in einem Fast-Food-Restaurant sorgte für eine zusätzliche Pause, bevor es anschließend endgültig nach Hause ging.
Am Ende bleiben zwei abwechslungsreiche Tage voller Action, gemeinsamer Erlebnisse und vieler schöner Erinnerungen. Neben dem Spaß an den Attraktionen stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Solche Ausflüge bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, kommunenübergreifend neue Kontakte zu knüpfen, Freundschaften zu stärken und Gemeinschaft außerhalb des gewohnten Alltags zu erleben.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendpflegen Usingen, Wehrheim, Weilrod und des VzF-Jugendhauses Neu-Anspach blicken auf eine rundum erlebnisreiche Fahrt zurück und freuen sich, den Jugendlichen mit diesem Ausflug eine besondere Zeit ermöglicht zu haben. Durch das Förderprogramm „Jugend er-leben“ des Landes Hessen, fiel der Teilnehmerbeitrag niedriger aus.
Eines steht fest: Über die Erlebnisse im Europa-Park wird sicherlich noch lange gesprochen werden!
Referent des Abends war Herr Dr. medic Peter Milata. Die Veranstaltung stieß auf große Resonanz, der Saal war bis auf den letzten Stuhl besetzt. Ganz offensichtlich bewegt das Thema viele Menschen, die entweder als betroffene oder betreuende Person mit dieser komplexen Krankheit konfrontiert sind.
Die Fähigkeiten und Bedürfnisse der erkrankten Person statt deren Defizite hervorheben, das war an dem Abend eine zentrale Botschaft von Herrn Milata, Facharzt für Innere Medizin und Geriater an den Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg. In seinem Vortrag ging er auf die personenzentrierte Betreuung und Stärkung vorhandener Fähigkeiten bei Menschen mit Demenz, sowie Vorsorgemaßnahmen vor und bei Demenz ein.
Im Alltag mit dem Erkrankten, der die betreuenden Personen immer wieder vor große Herausforderungen stellt, sei es wichtig die Bedürfnisse und Gefühle hinter dem Verhalten der Person mit Demenz zu erkennen und auf deren persönliche Realität und Tagesform einzugehen, um dadurch Stress zu reduzieren. Die selbstständige Alltagsgestaltung der erkrankten Person sollte so lange wie möglich gefördert werden, um ihre Selbstbestimmung und Würde zu stärken.
Besonderen Fokus legte Herr Milata auf Aktivitäten in der Gemeinschaft, wie gemeinsam singen, erzählen, sich erinnern, Freude teilen oder auch Mahlzeiten gemeinsam einnehmen. Durch die Gruppendynamik und Nachahmung werden die vorhandenen Fähigkeiten angeregt und gestärkt. Das Erleben in der Gruppe zählt neben gesunder Nahrung und körperlicher Aktivität zu den wichtigsten Maßnahmen gegen Demenz: Die größten Risikofaktoren sind unter anderem Einsamkeit, körperliche Inaktivität, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Schwerhörigkeit, hohe Beeinträchtigung des Sehens.
Ein wichtiges Anliegen von Herrn Milata war es, die Gesellschaft für das Thema Demenz zu sensibilisieren und Stigmatisierung diesbezüglich abzubauen, denn die Erkrankung ist häufig noch mit Scham behaftet. Dazu möchten die Hochtaunus-Kliniken mit der angestrebten Zertifizierung aller drei Standorte als demenzsensible Krankenhäuser beitragen. Nach der Zertifizierung des St. Josef Krankenhauses in Königstein im Jahr 2025 sollen im kommenden Jahr auch die Kliniken in Bad Homburg und Usingen folgen.
Nach Beantwortung der anschließenden Fragen aus dem Publikum bedankte sich dieses mit großem Beifall für den informativen und lebendigen Vortrag von Herrn Milata.
