Blick auf Eschbach 2.jpg
Naturschutz und Landschaftsplanung
In der lebendigen Natur geschieht nichts, was nicht in Verbindung mit dem Ganzen steht.“ (Johann Wolfgang Goethe)


Auf dieser Seite finden Sie

  • Übersicht unserer Aufgaben
  • Umwelt- und Naturschutzrecht
  • Landschaftspflege
  • Bildergalerie
  • Naturschutzplanung
  • Weitere Fachthemen


Unsere Aufgaben sind

  • Behandlung von Fachfragen des Umwelt- und Naturschutzrechts
  • Landschaftspflege (Maßnahmen zur Pflege, zum Schutz und zum Erhalt der Kulturlandschaft, Koordinierung)
  • Umsetzung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach Naturschutzrecht und nach BauGB
  • Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie
  • Naturschutzplanung (Biodiversitätsprogramm Hessen, Arten- und Biotopschutz)
  • Umweltbildung / Waldpädagogik
  • Weitere Fachthemen

 

Umwelt- und Naturschutzrecht

Nähere Informationen zu den Themen finden Sie auf den Seiten des Hochtaunuskreises unter www.hochtaunuskreis.de/Bauen_+Umwelt+_+Verkehr/Umwelt/Natur.html

Weitere Informationen zum Thema Bodenverbringung finden sie hier.


Landschaftspflege

Für unsere städtischen Streuobstwiesen (Ausgleichsflächen) haben wir uns zum Ziel gesetzt, bei Bedarf nur noch „Alte Obstsorten“ nach zu pflanzen. Hierzu gehören z.B. die Apfelsorten „Prinz Albrecht von Preußen“ oder „Roter Trierer Weinapfel“. Wir pflegen die Wiesenflächen in Zusammenarbeit mit Schäfern aus der Region.

Die Obstbaumwiesen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft, also vom Menschen geprägten Landschaft. Sie bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Durch ihre extensive Bewirtschaftung leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz seltener Insektenarten sowie anderswo nur noch selten vorkommender Vögel, wie z.B. Wiedehopf, Gartenrotschwanz, Würgerarten, Steinkauz und Waldohreule.

In Hessen stehen die Streuobstwiesen unter „gesetzlichem Biotopschutz“ (§ 13 HAGBNatschG). Ihre Ausweisung als gesetzlich geschützte Biotope bedeutet, dass sie langfristig zu erhalten sind und nicht zerstört werden dürfen.

 

Bildergalerie


Naturschutzplanung

Im Rahmen der Umsetzung der Hessischen Biodiversitätsstrategie möchten wir gemeinsam mit den Usinger Bürgerinnen und Bürgern für eine Erhöhung der Insektenvielfalt werben. Oft sind schon kleine Maßnahmen im eigenen Garten für die gesamte Entwicklung von großer Bedeutung. In diesem Sinne möchten wir Ihnen hin und wieder aktuelle Informationen zu diesem Thema auf unsere Hompage stellen.

Hier finden Sie unsere aktuelle Liste der heimischen Baum-, Strauch- und Wildstaudenarten.

 

Weitere Fachthemen

Man sieht sie vielerorts, die Vorgärten, in denen kaum bis gar kein Grün mehr zu finden ist. Die sogenannten Kies- oder Schottergärten sind nicht zu verwechseln mit den teils ökologisch sehr hochwertigen Steingärten. In Steingärten wird darauf geachtet, dass die Pflanzen an die karge Umgebung angepasst sind. Die Steingartenpflanzen haben direkten Kontakt zum Boden und wachsen z.T. nur in wasserspeicherndem Material wie z.B. in einer Mischung aus Feinkies und Sand oder in Lava.

Schottergärten sind mit Steinen bedeckte Gartenflächen, in denen Pflanzen gar nicht oder oft nur in sehr geringer Zahl vorkommen. Die wenigen, teils in Form geschnittenen Pflanzen bieten Insekten und Vögeln kaum Nahrung, sind also ökologisch fast ohne Bedeutung. Durch die Verwendung von Vliesen oder Folien unter den Steinflächen kann das Regenwasser, insbesondere bei Starkregen, nicht mehr ordentlich versickern. Auch auf das Mikroklima haben die Schottergärten negative Auswirkungen. Reine Steinflächen heizen sich im Sommer stark auf und filtern keine Schadstoffe aus der Luft.

Trotz des Wunsches nach pflegleichten Gärten sollte darauf geachtet werden, eine Vielzahl unterschiedlicher Pflanzen im eigenen Garten zu verwenden. Eine ausreichende Anzahl an geeigneten Pflanzen kann den Boden auch bedecken und macht unter Umständen genauso wenig Arbeit, wenn die Pflanzen standortgerecht sind.

Wie wäre es denn mal mit einer Blumenwiese im Vorgarten oder mit einer Kombination aus heimischen Sträuchern und Bodendeckern (Geranium, Dickmännchen oder Immergrün). Wenn Sie es lieber mediterran mögen, pflanzen Sie Lavendel oder Ziersalbei in Kombination mit z.B. Blauraute oder Schmetterlingsflieder.

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat eine Broschüre zum Thema: Der Wert grüner Vorgärten für die nachhaltige Stadtentwicklung mit dem Titel „Grünes Glück vor der Tür“ herausgebracht. Hier finden sie weitere Ideen und Anregungen für Ihren Vorgarten.

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