Usingen von A-Z

 

Abwasser

Anleitung zum Formular "Selbsterklärung Versiegelte Fläche"

Bevor Sie mit dem Ausfüllen  des Fragebogens beginnen fragen Sie sich bitte, welche befestigten Flächen auf Ihrem Grundstück ganz oder teilweise in den Kanal entwässern.
Nur diese Flächen bzw. Teilflächen sind hier anzugeben.

Überdachte Flächen:
1 - 3Hier sind die Grundflächen (Länge mal Breite) der Gebäude anzugeben, die über Dächer, Regenrinnen und Fallrohre Regenwasser
 a)direkt auf dem Grundstück oder
 b)indirekt über eine Zisterne und deren Ablauf
 in den Kanal einleiten. Sollte der Dachüberstand zwischen Hauswand und äußerem Dachrand mehr als als 1 m betragen, so ist dieser bei der Ermittlung der Grundfläche des Gebäudes zu berücksichtigen.
 Bei diesen Flächen werden unterschieden:
 1Die Entwässerung in den Kanal von steilen Dächern von mehr als 3 Grad Neigung. Das Wasser läuft direkt in den Kanal.Neigung 1
 2Die Entwässerung in den Kanal von flachen Dächern von weniger als 3 Grad Neigung. Ein Teil des Wassers verdunstet.Neigung 2
 3Die Entwässerung in den Kanal von flachen wannenförmigen Dächern mit Ablauf an der Oberkante der Wanne. Hierzu gehören auch alle flachen oder
geneigten Gründächer. Ein größerer Teil des Wassers verdunstet.


Bodenflächen:
4 - 6 Gefragt ist hier nach der Größe der Bodenflächen, die direkt auf dem Grundstück über Bodeneinläufe (Gullys, Einlaufrinnen) oder indirekt über die außerhalb des Grundstücks liegenden Wege- und Straßenflächen Niederschlagswasser in den Kanal einleiten.
 Hier werden unterschieden:
 4Die Entwässerung in den Kanal von Bodenflächen, die keine oder geschlossene Fugen zum Versickern des Wassers haben. Das Wasser läuft direkt in den Kanal.
 5Die Entwässerung in den Kanal von Bodenflächen, bei denen offene Fugen vorhanden sind, in denen das Wasser versichern kann. Hierzu gehören alle Pflasterarten mit offenen Fugen, dies gilt insbesondere für Ökopflaster. Ein Teil des Wassers kann verdunsten und versickern.
 6Die Entwässerung in den Kanal von Bodenflächen ohnePflaster, die durch Schotter oder Kies befestigt sind. Ein größerer Teil des Wassers versichert.
7Zisternen sind an Dachrinnen und Fallrohre angeschlossene Behälter ab 1000 Liter zum Speichern von Niederschlagswasser. Sie haben einen Überlauf, der das Wasser entweder in den Kanal oder zum Beispiel ins Erdreich leitet. Das Zisternenwasser kann zur Gartenbewässerung und/oder für die Toilettenspülung und Waschmaschine im Haus verwendet werden. In jedem Fall ist in diesem Feld des Fragebogens eine vorhandene Zisterne anzugeben. Bitte vermerken Sie hier auch, welche Flächen in diese Zisterne entwässern und wohin das Wasser der gefüllten Zisterne überläuft. Die Flächengutschrift kann dann allerdings nur bei vollständigen Angaben über die jeweilige Zisterne berechnet und berücksichtigt werden.
8Dieses Feld ist nur dann anzukreuzen, wenn keine künstlich befestigten Flächen - weder überdachte Flächen noch Bodenflächen - vorhanden sind (zum Beispiel unbebaute Grundstücke) oder die Entwässerung vorhandener versiegelter Flächen nirgends in den Kanal erfolgt (zum Beispiel eine Hütte mit Entwässerung ins Erdreich oder die Gebäude entwässern in einem Bach).
9Dies ist eine freiwillige Angabe! Zur Kontrolle sollten Sie aber prüfen, ob die Summe der in den Kanal entwässernden Flächen (Feld 1 - 6) und der nicht in den Kanal entwässernden Flächen (Feld 9) die im oberen Teil des Fragebogens angegebene Grundstücksgröße ergibt.
  


Abschließende Hinweise:
  • Bitte vergessen Sie nicht, den Fragebogen zu unterschreiben, da er sonst als nicht abgegeben angesehen wird.
  • Ihre Angaben auf der Selbsterklärung werden überprüft.
  • Bei Schriftverkehr geben Sie bitte das Aktenzeichen und die Steuernummer an.
  • Veränderungen an den versiegelten Flächen müssen stets gemeldet werden.

Stand: 01.01.2003



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