Usingen von A-Z

 

Energetische Stadtsanierung



Erarbeitung eines Integrierten Quartierskonzepts für den Bereich „Usingen-Nord- zwischen Weilburger Straße und Neutorstraße

Das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit („Energie- und Klimafonds“) gefördert wird, dient dem Ziel, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 um 80 bis 90 Prozent zu vermindern. Integrierte Quartierskonzepte zeigen unter Beachtung städtebaulicher, denkmalpflegerischer, baukultureller, wohnungswirtschaftlicher, demografischere und sozialer Aspekte die technischen und wirtschaftlichen Energieeinsparpotenziale im Quartier auf. Sie zeigen, mit welchen Maßnahmen kurz-, mittel- und langfristig die CO2- Emissionen reduziert werden können.
Die Stadt Usingen wird mit fachlicher Begleitung durch die Energy Effizenz GmbH aus Lampertheim in Kooperation mit dem Institut Wohnen und Umwelt GmbH aus Darmstadt ein integriertes Quartierskonzept für den Bereich „Usingen-Nord- zwischen Weilburger Straße und Neutorstraße“ erarbeiten. Ein wichtiger Baustein des Quartierskonzepts ist die Errichtung eines Heizwerks für den städtischen Bauhof und die Feuerwehr an der Weilburger Straße in Verbindung mit der Untersuchung einer daran angeschlossenen Nahwärmeversorgung für die umliegenden Wohngebiete (von der Weilburger Straße bis zur Neutorstraße). Die Konzepterstellung wird unter Einbeziehung aller betroffenen Akteure und der Öffentlichkeit durchgeführt.
Das integrierte Quartierskonzept soll insbesondere folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Betrachtung der für das Quartier maßgeblichen Energieverbrauchssektoren (private Haushalte, kommunale Einrichtungen, Gewerbe, Handel) und deren Energieeinsparpotenziale
  • Erstellung einer Gesamtenergiebilanz des Quartiers als Ausgangspunkt sowie als Zielaussage für die energetische Stadtsanierung
  • Benennung konkreter Maßnahmen und deren Ausgestaltung in Form eines Maßnahmenkataloges
  • Aussagen zu Kosten, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Sanierungsmaßnahmen
  • Maßnahmen zur organisatorischen Umsetzung des Sanierungskonzepts (Zeitplan, Prioritätensetzung etc.)
  • Information und Beratung, Öffentlichkeitsarbeit


Förderprogramm des Bundesumweltministeriums

Das Projekt wird gemäß dem Programm-Merkblatt „Energetische Stadtsanierung – Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanager“ (KfW, 12/2915) mit Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Förderkennzeichen: 13435267
Förderzeitraum: 1.2.2017 - 3.6.2018

„Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“